Jan Madeus – Architekturfotografie

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Berlinische Galerie

Das Gebäude wurde 1964 als Glaslager in Kreuzberg errichtet. Architekt Jörg Fricke baute es zu einer luftigen Ausstellungshalle um – mit konsequenter Raumnutzung und hoher Funktionalität. Eine zweite Etage wurde hinzugefügt, dazu Foyer, Bibliothek, Lesesaal und Auditorium. Seit 2004 ist es der feste Standort der Berlinischen Galerie.

Was das Gebäude fotografisch interessant macht, ist genau diese Spannung zwischen industriellem Ursprung und musealer Nutzung. Die klare, schmucklose Fassade, die großen Glasflächen, das ruhige Verhältnis zur Straße – das ist kein Gebäude, das sich aufdrängt. Es zeigt sich erst, wenn man genauer hinschaut. Direkt vor dem Eingang: ein Schriftfeld aus gelben Buchstaben auf dem Boden – eines der erkennbarsten Gestaltungselemente des Hauses. 

Architektur braucht keine Geste, um zu überzeugen – manchmal reicht die Klarheit einer Linie.

Inhaltlich sammelt das Museum Berliner Kunst von 1870 bis zur Gegenwart – mit Schwerpunkten auf Dada Berlin, Neuer Sachlichkeit und der Osteuropäischen Avantgarde.  Ein Ort, der Architektur und Kunst konsequent zusammendenkt.

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